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Kalahari



Was ist die Kalahari?
Die Kalahari ist eine riesige Wüste in Südafrika, die sich über 1,2 Millionen Quadratkilometer und die afrikanischen Länder Namibia, Botswana, Angola und Sambia erstreckt. In dieser Wüste gibt es roten und feinkörnigen Sand; Wanderdünen findet man hier keine.

Kalahari Highway

Mitten durch diese Wüste führt seit Ende der 90er Jahre ein bedeutender Handelsweg, welcher den Indischen Ozean mit dem Atlantik verbindet.

Klima der Kalahari
Wie in nahezu allen Wüstengegenden der Erde ist auch das Klima in der Kalahari von langen Trockenzeiten und Tagestemperaturen von über 30 ° Celsius geprägt; lediglich in den Monaten Dezember und Januar regnet es. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt gerade einmal 150 bis 200 Millimeter. In der Nacht allerdings können die Temperaturen schnell unter den Gefrierpunkt sinken.
In diesem Klima gedeihen lediglich einige Gräser und Akazienbäume.

Kalahari und Tourismus
Das Okawango Delta ist ein streng geschütztes Gebiet innerhalb der Kalahari. Hier kommen ganze Tierherden hin, um zu weiden und sich fortzupflanzen. Auch reiche Touristen können dieses Naturschauspiel bewundern; die Botswanische Regierung lehnt allerdings jeden Massentourismus ab und dementsprechend kostenintensiv sind Ausflüge zum Delta.
Dieses Delta ist eines von mehreren Naturschutzgebieten innerhalb der Kalahari: zwei andere bedeutende geschützte Gebiete sind das Central Kalahari Game Reserve und der Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark.

Bevölkerung der Kalahari
Noch heute leben in dieser Wüste Buschmänner, für welche die Kalahari ein Rückzugsgebiet darstellt. Diese kleinwüchsigen Afrikaner leben zurückgezogen in Familienverbänden als Jäger und Sammler. Vorzugsweise ernähren sie sich von Früchten und Wurzeln. Ihre Verständigung besteht aus so genannten Schnalzlauten. Das wenige Geld, das die so genannten San besitzen, verdienen sie sich durch Ernten des Rotbuschtees

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