Guinea

Conkary ist die Haupstadt von Guinea und gleichzeitig auch die größte Stadt des Landes
Conkary ist die Haupstadt von Guinea und gleichzeitig auch die größte Stadt des Landes

Guinea liegt im Westen Afrikas unmittelbar an der Küste des Atlantischen Ozeans. Den besonderen Reiz des Landes machen unter anderem die nach Osten hin schnell ansteigenden Küstenregionen aus. Dies ist auf einer entsprechenden Karte von Guinea deutlich zu erkennen. Die Hauptstadt von Guinea ist Conakry. Von dort aus kann man die Strände und die der Küste vorgelagerten Inseln schnell erreichen. Reizvolle Touren führen auch von Conakry in die waldreichen Berge des Hinterlandes.

Die Hauptstadt Conakry ist die größte Stadt von Guinea. Wegen ihre großen Beliebtheit wurde sie bereits Anfang des 20. Jahrhunderts das „Paris Afrikas“ oder „Klein Marseille“ genannt. Die Stadt hat eine einzigartige Atmosphäre und ist vielen Besuchern sofort sympathisch. In den Clubs und Bars der City spielen viele Live-Bands, überall liegt Musik in der Luft, so wirkt die Stadt fröhlich und vital. In der Hauptstadt ist auch das Nationalmuseum von Guinea zu finden, hier können zahlreiche Dokumente und Exponate wie Statuen und Masken aus der Geschichte des Landes besichtigt werden.

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten von Conakry gehört die Faysal-Moschee, die die größte Moschee Schwarzafrikas ist. Genauso sehenswert sind ebenso der Volkspalast und das Mausoleum Camayenne. Der botanische Garten ist bei vielen Besuchern der Stadt sehr beliebt. Direkt vor der Küste von Conakry liegen die Los-Inseln, hier laden wunderschöne Sandstrände zu einem entspannenden Badeurlaub unter Palmen ein.

Guinea bietet aber auch sportbegeisterten Urlaubern ein vielfältiges Angebot. Auf den zahlreichen Wanderwegen kann man die einzigartigen Landschaften des Regenwaldes erkunden. Geführte Trekking-Touren gibt es im Gebiet des Foulta Djalon Plateau, das als eines der reizvollsten Wandergebiete in ganz Afrika gilt.

Auf den Elefantenpfaden des Gebietes Gunee Forestiere können Touristen während ihrer Wanderung zahlreiche Dickhäuter beobachten. Geführte Touren gibt es auch zum höchsten Berg Guineas, dem Mount Nimba (1752 m). Von der Bergspitze aus kann man einen atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft genießen. Das Gebiet um den Mount Nimba hat die UNESCO inzwischen zum Weltnaturerbe erklärt, die Flora und Fauna der Region zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt aus.

In Guinea können Touristen Natur, Sonne, Landschaften und Strände genießen. Allerdings ist dieses Land seit langem politisch instabil, immer wieder sind auch in den deutschen Nachrichten Bilder zu sehen, die die blutigen Konflikte zwischen der Regierung Guineas und der Opposition zeigen. Nach dem Tod des Präsidenten Lansana Conte im Jahr 2008 ist jetzt die Chance für einen Neuanfang gegeben. Es sollen demokratische Neuwahlen stattfinden und es besteht die Hoffnung, dass damit Frieden und politische Stabilität in Guinea einziehen.