Klima – Republik Kongo

Ein Sturm zieht über dem Fluss Kongo auf

Wegen seiner Lage am Äquator ist das Klima in der Republik Kongo ganzjährig tropisch feucht und schwül. Die Temperaturen liegen tagsüber im Durchschnitt bei 24 Grad Celsius – nachts fallen sie im Schnitt auf 16 Grad. Wegen des ozeanischen Einflusses sind die Temperaturschwankungen oftmals nicht so stark. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit werden die Temperaturen im Kongo oft als noch wärmer empfunden, es entsteht zumeist eine tropische Schwüle.

In diesem afrikanischen Land gibt es keine jahreszeitlichen Unterschiede aber eine Regenzeit  und eine Trockenzeit. Es gibt sogar zwei Regenzeiten im Kongo: die erste Phase liegt in den Monaten Januar bis Mai, die Regenfälle sind besonders im Mai sehr hoch – die zweite Phase befindet sich im Oktober bis zum Dezember. Die stärksten Regenfälle gibt es in der Regel von Ende Oktober bis November. Im Süden des Landes ist die Niederschlagsmenge mit 1100 mm nicht ganz so hoch wie in den zentralen Regionen des Kongo, hier werden oft bis zu 2000 mm gemessen.

Beste Reisezeit für die Republik Kongo

Wegen des tropisch feuchten  Klimas empfiehlt sich besonders die Trockenzeit von Juni bis September für eine Reise in die Republik Kongo. Da es in diesem Land immer noch sehr viele unbefestigte Straßen gibt, ist das Reisen während der Regenzeit nur sehr schwer möglich, viele Strecken sind dann unpassierbar. Während der Trockenzeit sinkt auch die drückende Luftfeuchtigkeit etwas ab, so wird das feucht-warme Klima für Europäer erträglicher. Allerdings ist das Klima in den Ländern am Äquator oft unberechenbar, so dass es selbst während der Trockenzeit zu heftigen Regenfällen kommen kann.