Ein Dorf in Mali

Klima in Mali

Ein Dorf in Mali

In diesem westafrikanischen Land kann man zwei unterschiedliche Klimazonen erkennen. Im Süden ist das Klima vor allem heiß und feucht, im Norden dagegen gibt es Wüstengebiete, in denen es sehr trocken ist. Die Wüstengebiete Malis gehören zur Sahara-Zone, dort gibt es große jährliche Temperaturschwankungen, die in den südlichen Regionen so nicht zu finden sind. Die Wintermonate sind in der Wüste deutlich kälter, dann betragen die Temperaturen gerade mal zehn Grad Celsius. Im Sommer dagegen kommt es dort zu extremer Hitze mit bis zu 40 Grad Celsius.

In den Wüstenregionen in Malis Norden beträgt die jährliche Niederschlagsmenge gerade mal 20 – 250 mm – diese Gegenden sind extrem trocken. Der spärliche Regen fällt vor allem in den Monaten von Juli bis Oktober, es handelt sich dabei wegen der geringen Mengen aber nicht wirklich um eine Regenzeit. Die Monate zwischen Oktober und Februar –  dem Winter in Mali – sind die beste Reisezeit für einen Aufenthalt im Norden des Landes, da die trockene Hitze im Sommer dort für viele europäische Urlauber sehr unangenehm wirkt.

Die Temperaturen im Süden von Mali laden das ganze Jahr über zum Reisen ein. Mit durchschnittlich 20 bis 25 Grad Celsius ist dort auch im Winter angenehm warm, die Sommer sind mit um die 30 Grad Celsius etwas wärmer. Allerdings ist die Regenzeit  im Süden ausgeprägter als im Norden von Mali. Während der Regenzeit von Juni bis Oktober fallen Niederschläge von 700 bis 2000 mm.

In der Südhälfte Malis ist es in den Monaten von April bis Juni am heißesten. Zu dieser Zeit weht auch der heiße und trockene Wüstenwind Harmattan aus der Sahara herüber. Die beste Reisezeit im Süden Malis sind die kühleren und trockeneren Wintermonate von Oktober bis Februar.

Es empfiehlt sich nicht während der Regenzeit nach Mali zu reisen, da sich zu dieser Zeit viele Straßen in unbefahrbare Schlammpisten verwandeln. Dies gilt vor allem für die südlichen Landesteile.