Namibia

Ein Panoramablick in Namibia
Ein Panoramablick in Namibia

Namibia ist ein sehr dünn besiedelter Staat im südlichen Afrika. Das Land liegt zwischen Sambia, Angola, Botsuana, Südafrika und dem Atlantischen Ozean. In Namibia kann man als Tourist neben den weiten Landschaften und  der faszinierenden Flora und Fauna auch die traditionelle Lebensweise der Einheimischen entdecken. Für deutsche Urlauber hat die ehemalige deutsche Kolonie einen besonderen Reiz. In der Küstenstadt Swakopmund und der Hauptstadt Windhoek kann man das Erbe der Kolonialzeit auch heute noch erkennen. Viele Reisende besuchen in Windhoek die Christuskirche und andere Kolonial-Gebäude.

Auf vielen Farmen in Namibia leben immer noch deutschstämmige Einwanderer. Einige der Farmen bieten den Urlaubern auch Übernachtungsmöglichkeiten an. Diese Gasthäuser werden oft bei Rundreisen durch Namibia genutzt. Viele der Farmen sind auf das sogenannte game ranching ausgerichtet.

Game bedeutet hier aber Großwild: Auf diesen Ranchen kann man unter der Leitung erfahrener Jäger auf die Pirsch gehen. In Namibia ist die Jagd ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor, da die Behörden dort hohe Summen für den Export verlangen.

Viele Touristen schätzen es aber eher, mit einer Kamera auf die Jagd zu gehen. Die beeindruckende Natur des Landes kann man vor allem in den Nationalparks erleben. Dort findet man neben Giraffen, Zebras, Büffeln auch Löwen, Leoparden, Elefanten und Nashörner. Der Besuch des Etosha Nationalparks gehört für viele Touristen zu den Highlights ihres Namibia-Urlaubs. Der Park erstreckt sich an einer riesigen Salzpfanne entlang und ist mit Wegen gut erschlossen. Im Etosha Nationalpark sind einige Wasserstellen nachts beleuchtet, so kann man auch während der Dunkelheit die Tiere beobachten.

Die Safaris gehören in Namibia zu den reizvollsten Erlebnissen vieler Touristen.