Gesundheit in Namibia

Gesundheit

Gesundheit

Für eine Reise nach Namibia empfiehlt das Auswärtige Amt die üblichen Standardimpfungen gegen Tetanus, Polio, Hepatitis A und Diphterie.

Wenn man sich länger als vier Wochen in Namibia aufhalten möchte, so sollte man sich auch gegen Tollwut, Typhus, Hepatitis B und die Meningokokken-Krankheit impfen lassen.

Malaria –  Namibia

Im Caprivi-Streifen und im regenreicheren Norden Namibias, nördlich der Etosha-Pfanne, herrscht das ganze Jahr über ein hohes Malaria-Infektionsrisiko. Während der Regenzeit erhört sich das Malariarisiko in einigen Regionen stark. In der Hauptstadt Windhoek, an den Küsten des Landes und in den trockenen südlichen Landesteilen ist das Infektionsrisiko dagegen gering.

Da viele Rundreisen in Namibia in die nördlichen Regionen führen, empfiehlt sich eine entsprechende Malariaprophylaxe. Bei einem Reisemediziner kann man sich über diese Prophylaxe informieren.

Weitere gesundheitliche Hinweise – Namibia

In Namibia ist HIV/Aids ein großes Problem. Die Ansteckungsraten sind dort sehr hoch. Die Regierung bemüht sich zwar mit einigen Projekten dagegen zu steuern, dennoch breitet sich die Krankheit  immer weiter aus. Aus diesem Grund sollte man konsequent auf entsprechende Schutzmaßnahmen achten. Bekanntermaßen kann man sich vor allem durch sexuelle Kontakte, Bluttransfusionen und unsaubere Spritzen anstecken.

Cholera und Durchfallerkrankungen kann man vermeiden, indem man auf eine konsequente Hygiene achtet und kein Wasser aus der Leitung trinkt. Fleisch sollte gut abgekocht werden, Obst und Gemüse nur gut geschält gegessen werden.

In Windhoek und einigen anderen touristischen Zentren ist die medizinische Infrastruktur relativ gut ausbaut – dennoch entspricht sie noch nicht den in Europa üblichen Standards. Grundsätzlich empfiehlt es sich bei einem Namibia-Urlaub, eine gut ausgestattete Reiseapotheke im Gepäck zu haben und eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, die den Rücktransport im Notfall gewährleistet. Besonders in den ländlichen Gebieten ist die medizinische Versorgung mangelhaft.

Natürlich ist es wegen der intensiven UV-Strahlung der namibischen Sonne wichtig, dass man sich mit Sunblocker, bedeckender Kleidung und Sonnenbrille schützt.