Sitten und Gebräuche in Namibia

Eine junge Frau der Himba

Eine junge Frau der Himba

In Namibia gibt es viele verschiedene Volksstämme, die ihre eigenen Sitten und Gebräuche pflegen. In den Städten spielt die Ethnie eines Menschen nur noch eine zweitrangige Rolle. Windhoek und andere große Städte Namibias sind heute moderne Großstädte. Viele Menschen dort sind offen und aufgeschlossen. Dort kann man sich als Tourist ganz nach seinem Geschmack kleiden, da man sich nicht nach bestimmten religiösen Vorgaben richten muss.

Wie in andern Ländern bieten Souvenirhändler auch in Namibia vielen Touristen ihre Waren zu höheren Preisen an. Es lohnt sich grundsätzlich, um Preise zu verhandeln.

In Namibia gehört zu einer Begrüßung die Frage nach dem Befinden des Gegenübers. Ein freundliches „How are you?“ ist auch bei der Begrüßung von Verkäufern, Hotelpersonal, Taxifahrern und anderen Menschen, die man nur kurz sieht, angebracht.

In Namibia sollte man die Einheimischen erst höflich fragen, wenn man Fotos von ihnen machen will. Viele Volksgruppen wie beispielsweise die bekannten Himba haben inzwischen längst die Vorteile des Tourismus für sich entdeckt. Sie verlangen oftmals ein bisschen Geld, wenn sie fotografiert werden.

Musik und Tanz spielen bei vielen Ethnien wie den San, den Nama und den Himba eine wichtige Rolle bei den Zeremonien und Festen. Es gibt zahlreiche Dorfgemeinschaften, die gegen eine finanzielle Gegenleistung ihre Tänze für Touristen aufführen. Bei einer solchen Vorführung sollte man sich als Besucher stets zurückhaltend und respektvoll verhalten.

In Nachschlagewerken und Reiseführern kann man sich bereits vor seiner Reise über die verschiedenen Kulturen in Namibia informieren. Es gibt auch einige Romane, die auf erzählerische Weise vom Leben in Namibia berichten.