Die Nationalflagge von Sambia

Sambia – Detailinformationen

Die Nationalflagge von Sambia

Sambia liegt im Süden Afrikas und umschließt eine Fläche von 752.614 Quadratkilometern. Das Land hat seinen Namen von dem Fluss Sambesi. Die Nationalflagge Sambias hat die Grundfarbe Grün, darauf befinden sich in der rechten Ecke vertikale Streifen in Schwarz, Orange und Grün. Auf der Flagge Sambias ist außerdem ein Seeadler zu sehen, der majestätische Vogel steht für das Streben des Landes nach höheren Zielen.

Die Nachbarländer Sambias sind neben Kongo, Tansania, Mosambik und Angola auch Botsuana, Malawi und Namibia. Sambia ist also ringsrum von anderen Ländern umgeben, grenzt nicht ans Meer und wird daher als Binnenstaat, als landlocked country, bezeichnet. Die Landschaft Sambias wird zum größten Teil von Hochebenen geprägt, diese Plateaus liegen zwischen 1000 und 1400 Metern über dem Meeresspiegel.

Geschichte – Sambia

Sambia war etwa bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine britische Kolonie, der damalige Name war Nordrhodesien. Im Jahr 1964 erreichte das Land die Unabhängigkeit von Großbritannien und nannte sich ab diesem Zeitpunkt Republik Sambia. Lange Zeit war die Politik der südafrikanischen Nation von einem Einparteiensystem bestimmt, in dem die Bürger nur wenig Rechte hatten.

Erst im Jahr 1990 kam es zu wirklich demokratischen Wahlen mit mehreren Parteien. 2008 konnte sich zuletzt Rupiah Banda gegen die Kandidaten der anderen Parteien durchsetzen. Banda ist seitdem der Präsident der Republik Sambia.

Wirtschaft – Sambia

Sambia ist besonders bekannt für seine großen Vorkommen an Kupfer. Im Norden des Landes liegt das so genannte Copperbelt, dort wird neben Kupfer auch der bedeutende Bodenschatz Kobalt abgebaut. Diese beiden Rohstoffe machen inzwischen mehr als drei Viertel der Exporte des Landes aus. Die hohen Kupferpreise wirkten sich in den letzten Jahren positiv auf die Wirtschaft Sambias aus. Der größte Teil der geförderten Rohstoffe wird mit Güterzügen durch das Nachbarland Tansania bis zum Hafen in Dar es Salaam transportiert.

Die Kupfer- und Kobaltförderung ist zwar die wichtigste Einnahmequelle des Landes, die meisten Menschen arbeiten aber immer noch in der Landwirtschaft. Zwar arbeiten etwa 85 Prozent der Einwohner in der Landwirtschaft, die meisten sind allerdings als Selbstversorger und für wenige weitere Abnehmer tätig.

Auch der Tourismus spielt in Sambia eine immer bedeutendere Rolle. So kann das Land seine Abhängigkeit von den Kupfer- und Kobaltexporten mindern.

Sambia ist immer noch ein Entwicklungsland, daran haben auch die Exporteinnahmen noch nichts geändert. Wegen der vorherrschenden Korruption kommen die Einnahmen aus Sambias Wirtschaft nicht bei den Einwohnern des Landes an. Noch immer leben viele Menschen in Sambia in bitterer Armut. Die Entwicklungshilfe ist daher eine ganz wichtige Stütze für das Land.