Gesundheit in Sierra Leone

Gesundheit

Gesundheit

In Sierre Leone ist die medizinische Versorgung noch nicht mit den in Europa üblichen Standards vergleichbar. Dort fehlt es nicht nur an technischen Geräten sondern ebenso an medizinischem Fachpersonal. Selbst die hygienischen Bedingungen sind in vielen Krankenhäusern noch mangelhaft. Auch in der Hauptstadt Freetown ist die ärztliche Versorgung unzureichend. Und in vielen ländlichen Gegenden ist die medizinische Versorgung oft gar nicht gegeben.

Selbst in der Hauptstadt Freetown bekommt nur sehr begrenzt Medikamente. Da zusätzlich die Gefahr besteht, dass es sich bei den Medikamenten um Fälschungen handelt, sollte man stets eine gut ausgestattete Reiseapotheke im Gepäck haben. Vor dem Reiseantritt sollte man außerdem eine entsprechende Reisekrankenversicherung abschließen, die den Rücktransport im Notfall sichert.

Impfungen – Sierra Leone

Bei der Einreise nach Sierra Leone muss man eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Diese Impfung ist bei Tropeninstituten oder Reisemedizinern möglich, entsprechende Adressen finden Sie im Internet.

Es wird empfohlen, die üblichen Standardimpfungen gegen Tetanus, Hepatitis A, Polio und Diphterie vor dem Reiseantritt aufzufrischen. Vor längeren Aufenthalten in Sierra Leone wird zudem zu Impfungen gegen Tollwut, Typhus und Hepatitis B geraten.

Malaria – Sierra Leone

In Sierra Leone gehört die Malaria zu den größten Gesundheitsproblemen. Mehr als die Hälfte der Krankenhauseinweisungen sind durch Malaria bedingt. Da die Übertragung der Krankheit durch die Anopheles Stechmücke erfolgt, sollte man sich mit langärmliger Kleidung und Insektensprays schützen. Nachts sollte man stets unter einem Moskitonetz schlafen. Da das Malariarisiko in Sierra Leone sehr hoch ist, wird zu einer Prophylaxe geraten. Nähere Informationen erhalten Sie bei einem Reisemediziner.

Weitere Krankheiten und Gesundheitstipps

In Sierra Leone sind die hygienischen Bedingungen oft noch mangelhaft. Daher sollte man im Umgang mit Lebensmitteln vorsichtig sein. Gemüse und Obst sollte man nur gut geschält beziehungsweise gekocht essen. Wasser sollte nur gut abgekocht oder besser noch nur aus abgepackten Flaschen getrunken werden. Auf diese Weise lassen sich Cholera und Durchfallerkrankungen oft vermeiden.