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Verkehr in Sierra Leone



Eine Straße in Freetown

Eine Straße in Freetown

Die Republik Sierra Leone besitzt nur eine bescheidene Verkehrsinfrastruktur. Während des Bürgerkriegs wurde vor allem im Landesinneren viele Straßen zerstört. Es gibt auch heute noch nur wenig asphaltierte Strecken. Daher sind die Pisten während der Regenzeit oft nicht befahrbar.

In Sierra Leone gibt es ein Straßennetz von etwa 900 Kilometern. Die Hauptverkehrsstraßen zwischen den Städten Bo, Kenema, Makeni und Freetown sind in einem guten Zustand. Vor Reisen in ländliche Gebiete sollte man sich gut über die Straßen dort informieren.

Wenn man ein Auto mieten möchte, so muss man einen internationalen Führerschein vorlegen. Wegen der mangelhaften Straßenverhältnissen sollte man in jedem Fall einen Geländewagen mieten, allerdings sind die Autovermietungen in Sierra Leone relativ teuer. Man kann dort auch einen Wagen mit Chauffeur für längere Zeit mieten.

In dem westafrikanischen Land herrscht Rechtsverkehr. Um Probleme mit der Polizei zu vermeiden, sollte man sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen halten.

Am Flughafen in Freetown und in den Städten des Landes gibt es Taxis. Da die Taxen in der Regel kein Taxameter haben, sollte man den Preis vor der Fahrt aushandeln. In der Hauptstadt gibt es auch Linienbusse.

Das Sammeltaxi ist das am meisten verbreitete Verkehrsmittel der Einheimischen. Es wird in Sierra Leone auch Poda Poda genannt. Diese Minibusse fahren nicht nur in den Städten, sie fahren auch in abgelegene ländliche Gebiete. Mit einem Poda Poda kann man fast jede Ortschaft im Lande erreichen. Die Fahrten mit so einem Minibus sind günstig. Die Sammeltaxis sind allerdings oft überfüllt und wenig komfortabel.

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1 Kommentar zu “Verkehr in Sierra Leone”

  1. Anika sagt:

    Ende 2008 waren allein aufgrund der Straßenverhältnisse Linienbusse undenkbar, selbiges Gefährt oder gar Haltestelle dafür habe ich nie gesehen!! Hat sich da was geändert???

    Für Interessierte:
    Eine Taxifahrt zusammen mit anderen, also auch wieder als Sammeltaxi, aber komfortabler als im Minibus, kostete je nach Ölpreis 900- 1500 Leones für eine normale Strecke innerhalb der Stadt (ca. 24-40cent), wenn man sich auskannte, sonst natürlich viel mehr für Ausländer :)
    Wenn man das Taxi (also ein normaler 5-Personen-Wagen, der per Aufklebestreifen zum Taxi umfunktioniert wird) für sich haben wollte, war es Verhandlungssache und entscheidend, wie lang die Strecke war, auf der dann niemand zusteigen konnte, ab 5000Leones (1,25€) /Person für gute 10-15Minuten war man dabei.
    Die Minibusse, die ständig Leute aus- und einladen und in denen man sich meist quetscht, aber es sicher keine langweilige Fahrt wird, kosten in etwa so viel wie ein kleines Sammel-Taxi, fahren aber auch für den Preis von einem Ende der Stadt zu anderen.

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