Tauchen Sansibar
Sansibar ist sowohl eine Inselgruppe kurz vor der Küste Afrikas als auch ein eigenständiges Eiland. Zur Inselgruppe Sansibar zählt neben der Insel Sansibar auch die Insel Pemba. Offiziell sind die Inseln Teil des Staates Tansania, sie sind jedoch autonom. Die Hauptstadt der Insel Sansibar heißt Zanzibar City und ist eine der größten Sehenswürdigkeiten der Inselgruppe. Stone City liegt in der Innenstadt der Metropole und lockt jährlich mehrere Tausend Besucher an.
Auch die regelmäßig stattfindenden Mondscheinfeste sind sehr interessant für Touristen. Die Teilnehmer werden nachts mit Booten zu abgelegen Orten gebracht, wo bis zum Morgengrauen gefeiert wird. Viele Reisende kommen jedoch auch nur wegen der faszinierenden Unterwasserwelt nach Sansibar.
Tauchen auf der Inselgruppe
Vor Sansibar liegen zahlreiche Riffs, die noch völlig naturbelassen und unberührt sind. Das Wasser ist so klar, dass man gut 20 Meter weit blicken kann. Taucher können vor Sansibar jedoch nicht nur zahlreiche farbenfrohe Korallen bestaunen, auch die Tierwelt der Inselgruppe ist sehr vielfältig. So werden die Tauchboote nicht selten von Delphinen begleitet, man kann Schildkröten aus der Ferne beim Schwimmen beobachten oder sich an einen Mantarochen heranwagen. Tauchbasen gibt es fast überall, hier kann man einen Tauchschein machen und auch gleich die nötige Ausrüstung leihen. Für erfahrene Taucher bieten sich spezielle Ganztagestouren an, die von den angesehenen Tauchschulen in Stone Town angeboten werden.
Die beste Reisezeit
Zwischen März und Mai sollte man Sansibar eher meiden, dann regnet es bis zu 17 Tage pro Monat. Im November und Dezember folgt eine weitere Regenzeit, die jedoch nicht so heftig ausfällt und auch nicht so lange andauert wie die im Frühjahr. Zum Tauchen bieten sich alle Zeiträume außerhalb der Regenzeiten an. Das Meer hat dann zwischen 26 und 28 Grad, so dass man auch mehrere Stunden mit Tauchen und Schnorcheln zubringen kann. Zudem liegen die Tagestemperaturen selten unter 30 Grad.
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