Dhow mit gehissten Segeln

Klima – Komoren

Dhow mit gehissten Segeln

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Das Klima auf den Inseln der Komoren ist durch mediterrane und tropische Einflüsse bestimmt. Es gibt zwischen den einzelnen Inseln nur geringe klimatische Unterschiede. Grundsätzlich lässt sich das Jahr in eine Trockenzeit und eine Regenzeit unterteilen.

Die Temperaturen in den gebirgigen Teilen der Inseln sind grundsätzlich etwas niedriger als die an den Küsten. Ansonsten unterliegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen auf den Inseln der Komoren nur geringfügigen Schwankungen. Die Komoren befinden sich auf der südlichen Erdhalbkugel, daher liegen Sommer und Winter genau umkehrt zu Europa. Allerdings ist diese Einteilung in Sommer und Winter auf den komorischen Inseln eher hinfällig: während des ganzen Jahres liegen die Tageshöchsttemperaturen bei ungefähr 30 Grad Celsius. Der August ist mit Temperaturen zwischen 19 und 27 Grad Celsius der kühlste Monat auf den Inseln. Mit Temperaturen von 25 bis 31 Grad ist der März der heißeste Monat.

Die Jahreszeiten auf den Komoren sind durch die Niederschlagsmengen bestimmt. In der Trockenzeit von Mai bis Oktober kommt es nur zu sehr wenig Niederschlägen. Die Regenzeit liegt in den Monate von November bis April. Während der Regenzeit weht der Nordwestmonsun, der feuchte Luftmassen mit sich führt. Auf den Komoren ist die Niederschlagsmenge stark von der Höhenlage abhängig. Mit 1.100 bis 5.500 mm ist der Januar der Monat mit den meisten Regenfällen.

Während der Trockenzeit von Mai bis Oktober liegt die beste Zeit für eine Reise auf die Komoren. Die Temperaturen sind dann angenehm und milde Meereswinde sorgen für Abkühlung. Zudem ist das Malariarisiko während den trockenen Monaten deutlich geringer.