Verkehr – Komoren

Auf den Inseln der Komoren gibt es nur eine mangelhafte Verkehrsinfrastruktur. Allerdings findet man auf allen drei Inseln verschiedene Reisemöglichkeiten. Man kann sowohl mit dem Schiff als auch mit Flugzeug zwischen den Inseln reisen.

Auf den Komoren sind die Straßen in einem relativ schlechten Zustand. Das Straßennetz umfasst gerade mal 900 Kilometer. Nur etwa die Hälfte der Straßen sind befestigt, aber selbst diese sind in keinem guten Zustand. Während der Regenzeit sind viele Strecken und Straßen nicht oder nur schlecht befahrbar. Daher sollte man als Mietwagen stets einen Geländewagen wählen.

Es gibt auf den Komoren nicht viele öffentliche Verkehrsmittel. Da es keine Eisenbahn und keine Busse gibt, sind die Minibusse und die Mietwagen die wichtigsten Verkehrsmittel. Rund um die Hauptstadt Moroni und auf der Insel Njazidja findet man die meisten Minibustaxis. Mit den Kleinbussen kann man relativ günstig reisen. Allerdings fahren sie nicht in alle Regionen der Inseln.

Ein Mietwagen schein daher die beste Option für die Komoren zu sein. Gute Mietautos findet man vor allem in der Hauptstadt Moroni. Beim Anmieten eines Wagens muss man einen internationalen Führerschein vorlegen. Da es nicht überall Tankstellen gibt, sollte man stets einen gefüllten Reservekanister dabei haben.

Auf den Komoren ist es wegen den fehlenden öffentlichen Verkehrsmitteln üblich, per Anhalter zu reisen. Anhalter beteiligen sich oft an den Benzinkosten. Von ausländischen Reisenden wird dies sogar erwartet.

Mit dem Indian Ocean Pass bekommt man günstige Flüge zwischen den Inseln. Die Air Mauritius und die Air Seychelles bieten diesen Pass an.

Es gibt außerdem auch Fähren, die zwischen den einzelnen Inseln der Komoren verkehren.