Heino tritt in Namibia auf

HeinoMit seinem Album „Mit freundlichen Grüßen“ sorgt er in Deutschland seit einigen Wochen für Furore. Immerhin covert Heino Rockbands wie Rammstein, die Toten Hosen und die Ärzte und feiert damit große Erfolge. Wie auch immer man zu ihm stehen mag, mit mehr als 50 Millionen verkauften Tonträgern ist er einer der erfolgreichsten Künstler Deutschlands. Jetzt kündigt der Sänger ein Konzert in Namibia an.

„Dieses Konzert ist absolut außergewöhnlich. Es wird meine afrikanischen Fans und die vielen Freunde, die aus Deutschland nach Namibia reisen, begeistern“, sagte Heino. Es gibt Reiseveranstalter, die spezielle Heino-Namibia-Angebote in ihr Programm aufgenommen haben, Fotosafaris in die Savanne inklusive. So können die Reisenden nach einem Abend mit Neu-Rocker Heino am nächsten Tag Löwen, Geparden, Antilopen, Zebras, Giraffen und Co aus nächster Nähe erleben.

Das Konzert des „Blau blüht der Enzian“-Sängers wird am 22. Januar 2014 in Namibias Hauptstadt Windhoek stattfinden. Im südlichen Afrika herrscht zu der Zeit Sommer. Reiseanbieter Berge & Meer bieten die Sonderreise „Heino live in Afrika erleben“ an, die sechstägige Reise schließt die Unterbringung in einem 3 Sterne Safari-Hote, ein umfassendes reizvolles Programm und Linienflüge ab Frankfurt oder München ein. Abflugdatum sind der 19., 20. und 21. Januar 2014.

Namibia hat schon seit langer Zeit eine besondere Beziehung zu Deutschland: 1884 gelang es dem deutschen Kaufmann Franz Adolf Eduard Lüderitz durch Verträge mit einheimischen Stammeshäuptlingen weite Regionen zu erwerben, die später Lüderitzbucht genannt wurden. Kurz darauf wurde das Land zur deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika erklärt.

Diamantenfunde in der Lüderitzbucht lösten gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine regelrechte Goldgräberstimmung im damaligen Kaiserreich Deutschland aus: Zahlreiche Abenteurer und Diamanten-Begeisterte brachen damals von Flensburg bis München auf, um wertvolle Edelsteine in Afrika zu finden. Den Diamat-Schürfern folgten viele Farmer und Händler: So kam es zum Widerstand der einheimischen Nama und Herero. Von 1904 bis 1907 gab es einen Kolonialkrieg mit vielen Toten. Es starben bis zu 70.000 Kinder, Frauen und Männer. Seine Unabhängigkeit erlangte Namibia erst 1990, nach einer mehr als 100-jährigen Fremdbestimmung.