Von den insgesamt 3500 Kilometern Straße in Guinea-Bissau sind gerade mal 1000 Kilometer asphaltiert.
Autofahren in Guinea-Bissau
Vor einer Reise mit dem Auto empfiehlt es sich, eine möglichst exakte Karte von Guinea-Bissau zu kaufen. Im Land gibt es nahezu keine Ausschilderung, eine Karte ist also unbedingt notwendig. Besonders nach Regenfällen sind viele der Straßen kaum passierbar. In den Grenzregionen kommt es auch immer wieder zu Aktionen von Rebbellen, in diesen Gegenden sollte man sich gut über die aktuelle Sicherheitslage informieren.
Fahrten bei Nacht sind unbedingt zu vermeiden, der Zustand der Straßen ist einfach zu mangelhaft und außerdem sind nachts sehr viele wilde Tiere unterwegs, die die Straßen überqueren.
Unglaublich: In Guinea-Bissau ist es laut Gesetz erlaubt, bis zu einem Wert von 2,5 Promille ein Kraftfahrzeug zu lenken. Inwieweit diese Regelung aber tatsächlich im Alltag umgesetzt wird, ist der Redaktion nicht bekannt.
Schiffsreisen in Guinea-Bissau
Es gibt einige Fährverbindungen zwischen den vorgelagerten Inseln und dem Festland. Die Fahrzeiten sind abhängig von den Gezeiten. In Guinea-Bissau hat man die Wahl zwischen den preisgünstigen kleinen Canoas oder den modernen Fähren. Fähren in andere Länder gibt es nicht.
Eisenbahnreisen in Guinea-Bissau
In diesem kleinen westafrikanischen Land gibt es kein Schienennetz – Urlauber können daher nur mit dem Auto, Bus oder Taxis reisen.
Taxen und Busse in Guinea-Bissa
In den Städten Guinea-Bissaus verkehren Minibusse, sogenannte Toca-Toca, zwischen den einzelnen Stadtteilen. Es gibt dort aber auch normale Taxen. Etwas größere Minibusse, die Candongas, fahren zwischen den einzelnen Städten des Landes. Es gibt daneben sogenannte Sept-Places (siebensitzige Peugots), mit denen das Reisen etwas angenehmer ist. Sie fahren schon sehr früh am Morgen los, in der Regel starten sie ihre Fahrt um sechs Uhr.